Neues Übungsbuch für Windows 10 (Herbstupdate)

Mein neues Buch über Windows 10 erscheint demnächst als Kindl-Buch bei Amazon. Das hat den Vorteil, dass Sie es direkt herunterladen  und am Bildschirm lesen können. Natürlich wird es auch eine gedruckte Version geben.

Es ist auch für Einsteiger in Windows 10 geeignet, da ich in vielen, vielen praktischen Anleitungen zeige, wie man mit PC, Laptop oder Tablet arbeiten kann. Dabei beginne ich mit der Erklärung von Tasten, denn ich stelle immer wieder fest, dass auch Menschen, die schon länger mit dem PC arbeiten, nicht wissen, was genau bestimmte Tasten bewirken.

Auch für Umsteiger von vorherigen Windows-Versionen ist dieses Heft geeignet. Sie werden einiges wieder erkennen und Neues kennenlernen.

Lernen Sie die neuen Möglichkeiten von Windows 10 kennen! Seien Sie gespannt – noch schreibe ich, aber das Buch ist bald fertig.

Sammelwut von Microsoft

Gerade habe ich einen verstörenden Artikel gelesen, nämlich dass die Aufsichtsbehörden in den Niederlanden aufgedeckt haben, dass Microsoft nicht nur die üblichen Daten wie Name, Adresse, Alter, Geschlecht etc. sammelt, sondern über die Office-Software (Word, Excel, PowerPoint etc.) sogar Inhalte der Dateien.

Sammelwut von Micorosoft

Natürlich sind die Behörden auch hierzulande inzwischen auf der Suche danach, was eigentlich konkret gesammelt wird. Denn das – hört, hört – ist selbst der Firma Microsoft angeblich nicht bekannt. Es werde in Arbeitsgruppen gearbeitet und natürlich ginge es um die Verbesserung der Software, lautet die Auskunft. Und diese Arbeitsgruppen arbeiteten getrennt voneinander, so dass die Gesamtfirma nicht genau wisse, was gesammelt wird – angeblich. Man gab zu, “dass viele Diagnosedaten über die Nutzung von Office und vernetzter Dienste, einschließlich der Telemetriedaten, personenbezogene Daten enthalten“.
Das Ganze betrifft nicht Windows 10 selbst – dort kann man über die Einstellungen ziemlich viele Datenschutzeinstellungen anpassen.
Nein es betrifft vielmehr die Office-Software, also Word, Excel, PowerPoint, Outlook und was man sonst noch so nutzt! Hierfür gibt es keine Einstellungen, über die man sich vor dem Weitertransport von Daten schütze kann.

Mein Fazit

Wenn sogar Inhalte von Dateien gesammelt werden wie E-Mail-Adressen und Betreffzeilen , ist jede Firma und auch jeder Privatmann in Gefahr, ausspioniert zu werden. Was bleibt einem jetzt?

  • Entweder man verzichtet auf die Nutzung von OneDrive als Speicher und/oder auf die Office-Software von Microsoft wie Word, Excel etc.  und greift auf OpenSource-Software wie OpenOffice oder LibreOffice zurück
  • oder man sagt sich “ist mir egal, was die sammeln – ich habe keine Geheimnisse“.

Entscheiden müssen Sie!

Ist WhatsApp sicher?

Der Messenger WhatsApp

Der Messenger WhatsApp hat im Jahr 2016 eine sogenannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung erhalten. Damit sind die persönlichen Nachrichten gut abgesichert. Die Nachrichten können nur vom rechtmäßigen Empfänger gelesen werden.

Was weiterhin aber nicht so ganz sicher ist, sind die Kontaktdaten selbst. Damit lassen sich Alters- und Interessengruppen zuordnen, um personalisierte Werbung anzubieten.
Wer sich WhatsApp installiert, gibt der App das Recht, alle gespeicherten Kontakte abzugleichen.

Als Alternative wird Threema viel genutzt.

Der Messenger Threema

Threema ist noch die beliebteste Messenger-App, wenn es um Sicherheit geht.
Nachrichten werden verschlüsselt und auch Verbindungs- und Kontaktinformationen werden geschützt.
Allerdings ist dieser Messenger kostenpflichtig (2,99€).

Der Messenger Wire als kostenlose Alternative

Der Messenger WireVor einigen Wochen habe ich auf den Messenger Wire hingewiesen. Weiteres dazu lesen Sie hier.

 

Update auf dem Mac

Auf meinem Mac wird ein Update installiert. Im Gegensatz zu Windows 10 sehe ich aber, was gerade passiert.

Mac-Update

Das wünsche ich mir für Windows auch!

Batterieanzeige in der Taskleiste einblenden

Bei Laptops möchte man gerne die Anzeige, wieviel Strom noch im Akku ist, unten in der Taskleiste sehen. Diese ist aber oft nur über den kleinen Pfeil auf der rechten Seite der Taskleiste sichtbar. Um das Symbol ständig in der Taskleiste sichtbar zu machen gehen Sie folgendermaßen vor:

Symbole in der Taskleiste einblenden

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Taskleiste und hier auf den Befehl  Taskleisteneinstellungen.
  2. Scrollen Sie in dem Fenster,  das sich jetzt öffnet, weit nach unten. Hier finden Sie den Eintrag “Symbole für die Anzeige auf der Taskleiste auswählen“.

Batterieanzeige in der Taskleiste

3. Ziehen Sie den Schieber neben “Stromversorgung” auf Ein.

Ab sofort erscheint die Batterieanzeige in der Taskleiste auf der rechten Seite.

Welche Windows-Version habe ich eigentlich?

Die Frage, welche Windows-Version auf dem Gerät installiert ist, ist heute nicht mehr so einfach zu beantworten wie früher. Hieß es vor einigen Jahren noch “Ich arbeite mit Windows Vista, 7 oder XP“, muss man heute in den Einstellungen von Windows 10 nachschauen, welche Version man eigentlich hat.

So stellen Sie fest, welche Version von Windows 10 installiert ist

  1. Über die Tastenkombination [WIN]+[I] gelangen Sie in die Einstellungen.
  2. Hier wählen Sie den Bereich SYSTEM.
  3. Scrollen Sie ganz nach unten auf INFO.
  4. Hier finden Sie etwas weiter unten die installierte Version von Windows.

 

Mieten oder kaufen – was ist besser?

Mieten oder Kaufen?

Mit dem Streaming ist im Bereich der Medien ein Sinneswandel eingetreten. Während man früher häufiger riesige DVD- oder Blu-Ray-Sammlungen hortete, bietet das Internet mit Netflix, Amazon Prime und vielen andere Anbietern eine beliebte Alternative.
Für einen monatlichen Preis hat man Zugriff auf Millionen Songs, Filme und Serien, oftmals qualitativ hochwertig und exklusiv für ein Portal gedreht. Dabei, und das wäre früher undenkbar gewesen, besitzt man nichts von alledem, was man streamt.
Antivirus-Programme sind ein Beispiel dafür,  dass zeitlich limitierte Lizenzen schon gang und gäbe sind.  Hier kauft man das Recht auf Aktualisierung der Schadsoftware-Datenbank für ein oder gleich mehrere Jahre. Da diese praktisch täglich aktualisiert wird und beständig neue Versionen vonnöten sind, kauft man den Schutz immer nur für einen bestimmten Zeitraum.
Auch Windows 10 ist ein Betriebsystem, das sich von selbst auf den neuesten Stand bringt. Aber da kommen wir schon auf ein Problem zu sprechen: nicht immer ist es komfortabel, ein Update von Windows 10 zu bekommen – nämlich dann nicht, wenn das Update nicht wie erwartet funktioniert.
Verwenden Sie Office-Software von Microsoft wie Word, Excel oder PowerPoint, haben Sie die Wahl für ein Mietprodukt (Office 365) oder ein Kaufprodukt (Office 2016). Dann können Sie sich selbst ausrechnen, was für Sie am günstigsten ist.
Fazit:
Trotz aller Vorteile werde ich eine gemischte Strategie fahren. Wo es für mich Sinn macht, werde ich streamen, mieten oder Jahreslizenzen kaufen. Wo aber das Herz dran hängt, das möchte ich auch besitzen. Ich werde weiterhin Bücher und CDs kaufen und Software, die ich selten verwende auch nicht immer auf dem allerneuesten Stand benötigen.

Weshalb ein Mac?

Zugegeben, wer die Preise von Apple-Geräten sieht, wird leicht abgeschreckt. Doch Sie erhalten auch eine ganze Menge für Ihr Geld, was Sie als Windows-User zusätzlich investieren müssten.
Dazu gehören sehr leistungsstarke Programme für die Textverarbeitung (Pages), Tabellenkalkulation (Numbers) und das Erstellen von Präsentationen (Keynote).

Programme Mac

Hinzu kommen Programme für das Aufrufen von Websites (Safari), E-Mails (Mails), das Verwalten von Kontakten, Terminen, Aufgaben etc. Einen Ausschnitt aus der Vielfalt sehen Sie in der obigen Abbildung.

Gratis erhalten Sie sogar die Video-Schnittsoftware iMovie, die ist 4K-fähig ist und mit ihr lassen sich bereits kleine und mittelgroße Projekte stemmen. Die Musiksoftware GarageBand erlaubt das Komponieren eigener Musikstücke.
Die Vorschau erlaubt das Bearbeiten von Fotos und PDF-Dateien und natürlich haben Sie Siri, einen Assistenten, den Sie alles fragen können. Dies sind nur Beispiele – es gibt noch eine Fülle weiterer Programme – alle gratis bzw. mit gekauft.

Der Finder

Finder in MacOS

Das Pendant zum Dateiexplorer ist der Finder, in den sich auch Cloud-Speicher integrieren lassen.

Updates automatisch

Zeit und Geld spart man auch auf andere Weise, denn Mac und sein OS sind deutlich wartungsärmer als Windows. Um Standard-Treiber etwa für Grafik, WLAN, Ethernet oder viele Drucker muss man sich gar nicht erst kümmern, macOS liefert sie als Teil der regelmäßigen Updates automatisch mit.

Sie arbeiten rasend schnell auf Mac und iOS. Zusätzlich gibt es eine iCloud-Variante, die plattformübergreifend im Browser funktioniert, so wird das gleichzeitige Bearbeiten im Team zum Kinderspiel.

Die Pflege und Wartung von Apple-Computern benötigt weniger Zeit als bei Windows. Wenn ich da an die ständigen Windows Updates mit regelmäßigen Neustarts denke, muss ich sagen, ich bin froh auch mit einem Mac zu arbeiten. Natürlich gibt es auch bei Apple regelmäßig Updates, aber das läuft alles viel schneller und reibungsloser ab.

Fazit

Der Mac kostet zwar mehr, aber man erhält auch eine Menge für sein Geld und vor allem: man muss den Mac nicht nach wenigen Jahren ersetzen, weil das Betriebssystem nicht mehr uptodate ist. Die Software wird automatisch geupdatet und auch neue Versionen werden auf die vorhandenen Geräte gespielt – kostenlos und mit einem Klick!